Saffrona · Die Safranküche
Diese Safran-Sauce ohne Sahne ist eine leichte, fließende Fond-Sauce für Fisch, Pasta oder Gemüse. Schalotte und etwas Butter oder Olivenöl bilden die Basis. Der Safran wird frisch gemahlen, mit warmem Wasser vorbereitet und erst zum Schluss eingerührt.
Die Zeiten sind Richtwerte. Die Safranvorbereitung läuft parallel zum Dünsten der Schalotte und zum Reduzieren des Fonds.
Das Grundrezept enthält weder Sahne noch Mehl oder Stärke. Die Sauce bleibt deshalb bewusst fließend. Gemüsefond mit Olivenöl ergibt eine pflanzliche Variante; beim Fond die Zutatenliste prüfen.

Den Safranansatz erst nach dem Reduzieren zum Fond geben. So wird der Safran nicht während der gesamten Saucenzubereitung mitgekocht. Bis zur Verwendung als Fäden aufbewahren und nur die benötigte Menge direkt vorher fein mahlen.
Die warme und die kalte Methode sowie die Lagerung als Fäden finden Sie im Saffrona-Safran-Ratgeber dieses Rezepts.
Für eine vegane Variante milden Gemüsefond und Olivenöl verwenden. Mit Butter oder Fischfond ändern sich Geschmack und Allergene. Zitronensaft sparsam dosieren und erst nach dem Safran abschmecken.
Eine dünnflüssige Sauce ist bei diesem Rezept beabsichtigt. Starkes Einkochen ersetzt keine Bindung und kann einen gesalzenen Fond zu kräftig machen. Wer eine cremige Sahnesauce erwartet, erhält mit diesem Grundrezept eine andere Konsistenz.
Sie wird aus Fond, etwas Fett und Safranansatz hergestellt und enthält kein Bindemittel. Das Ergebnis ist eine leichte, fließende Sauce, keine gebundene Sahnesauce.
Mit Gemüsefond und Butter ist sie vegetarisch, mit Gemüsefond und Olivenöl pflanzlich. Fischfond ist weder vegetarisch noch vegan. Die Zutatenliste des Fonds zusätzlich prüfen.
Schalotte und Fond können vorab vorbereitet werden. Den Safran erst kurz vor dem Servieren frisch mahlen und ansetzen; der Ansatz kommt zum Schluss in die fertig zubereitete Sauce.