Eine neue Studie aus China liefert faszinierende Einblicke in die Frage, wie Licht die Entwicklung der Safranpflanze beeinflusst. Forschende der Chengdu University of Traditional Chinese Medicine haben über zwei Jahre hinweg untersucht, wie sich reduzierte Lichtintensität auf das Wachstum und die Ernte von Crocus sativus auswirkt.
Das Ergebnis ist eindeutig:
Bei nur 50 % der natürlichen Lichtstärke sank der Safranertrag um durchschnittlich 23 %. Die Pflanzen bildeten zwar längere Blätter, doch die Energie wurde vor allem in das Blattwachstum statt in die Knollen (Corms) investiert. Diese sind jedoch entscheidend für die Safranproduktion im nächsten Jahr.

Die Studie zeigt auch, warum das passiert:
Unter schwachem Licht werden bestimmte Enzyme, die für die Stärkesynthese verantwortlich sind, gehemmt. Gleichzeitig steigt die Konzentration des Wachstumshormons Gibberellin (GA), das das Blattwachstum fördert, aber die Bildung der unterirdischen Speicherorgane hemmt. Das Hormon Abscisinsäure (ABA), das für Knollenwachstum wichtig ist, nimmt dagegen ab.
Kurz gesagt:
Wenig Licht macht die Safranpflanze zwar größer, aber schwächer – und das kostet Ertrag.
Diese Erkenntnisse sind besonders relevant für neue Anbaugebiete in Europa, wo Safran zunehmend in Gewächshäusern oder unter Kunstlicht kultiviert wird. Sie zeigen, dass gezielte Steuerung der Lichtintensität und der Pflanzenhormone entscheidend sein kann, um Qualität und Ertrag zu sichern.
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